Rückblick der Kreuz-Wanderung und des Eierschmieressens vom 19.04.2019

Am Karfreitag fanden sich bei tollem Wetter rund 20 Frischluftfanatiker am Wendalinushaus ein, wo sie von R. Schäfer und K. Schedler zur historischen „Kreuz-Wanderung“ begrüßt wurden. Von dort startete man durch den „Grombeergarten“ zu „Nois-Kreuz“ am Hiwwel, das für den 1813 bei Leipzig gefallenen Johannes Terre von seinen Eltern dort aufgestellt wurde und in nächster Zeit wieder völlig freigelegt  und mit Hilfe von W. Lesch restauriert werden soll.
Dann ging es weiter den Klopp runter bis ins Unnerschdorf, wo vor dem Anwesen Scherer („Stommis“) ein Terrazzo-Kreuz steht, das nach früheren Quellen von einem Mitbürger montiert wurde, der ins Kloster ging. Jetzt ging es steil den „Daflur“ hinauf bis zum Dionshof, wo das „Stääne-Kreuz“ für den ebenfalls 1813 in der Völkerschlacht gefallenen Sohn Johann Schedler von seinen Eltern Nikolaus und Margarethe Schedler errichtet wurde, mit einem Eisernen Kreuz, das 1888 vom Schmied J. Schedler aufgesetzt wurde.
Entlang des neuen Stalles der Familie Schedler ging es dann auf den Heidenkopf zum Gedenkstein der 1946 beim spielen mit Munition getöteten Kinder Arnold Naudorf und Ewald Rau, der mittlerweile durch deren Original-Grabstein ersetzt wurde.
Bei allen 4 Stationen gab es detaillierte Informationen, fachlich unterbaut von Familienforscher T. Besse aus Dörsdorf, so dass alle von einem kurzweiligen und interessanten Ausflug sprachen.
Über die Äppelbergtreppe ging es dann zum Dorfplatz und wieder zurück zur ehemaligen Schule, wo bereits die frisch zubereitete Eierschmier auf uns wartete, die von A. Kühn sowie I. und J. Petry – unterstützt von Chefkoch C. Spurk – nach alten Rezepten hergestellt wurde und allen sichtbar lecker mundete. Untermalt wurde der Aufenthalt im von M. Spurk-Opitz adrett dekorierten  Wendalinushaus mit ca. 200 historischen Bildern aus Gresaubach, die von B. und P. Ferring professionell per Beamer an eine Wand geworfen wurden  und immer wieder zu Fragen, Anregungen oder Anekdoten aus früheren Zeiten führten, was sehr zur Erheiterung der Gäste beitrug.
Den Service übernahmen J. Klein und D. Kartes, die von Uschi und Corinna sowie Hausmeister R. Naudorf im Vorfeld unterstützt wurden.

Wir danken allen Helfern  und Gästen für die Unterstützung bzw. Teilnahme und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.