Rückblick zur Kaiserproklamation vom 11.09.2021

Am Samstag, den 11.09.2021, fand beim Wurzelhannes auf Höchsten die Wiederaufführung der Kaiserproklamation in Versailles statt. Knapp 400 Besucher fanden bei angenehmen Temperaturen den Weg nach Höchsten. Nachdem die Besucher einige Ausstellungen begutachten konnten, fing gegen 13 Uhr eine Gefechtsdarstellung an. Hierbei traten preußische und französische Soldaten in ihren damaligen Uniformen gegeneinander an. Bei dem Schauspiel engagierten sich knapp 50 Darsteller aus dem Elsass und unserer Region. Nach dem Gefecht hatte Maria W. Peter ihren großen Auftritt. Die saarländische Autorin und Literaturpreisträgerin erregte mit ihrer kurzen Lesung aus ihrem Buch “Eine Liebe zwischen zwei Fronten” große Aufmerksamkeit. Zudem vermittelte der preußische Füsilier Marco Hellingen einen authentischen Eindruck über den praktischen Einsatz der damaligen Soldaten und deren Ausrüstungen. Den ganzen Tag begleitete der Musikverein “Harmonie” aus Gresaubach das Treiben musikalisch. Der Höhepunkt der Veranstaltung begann gegen 15:00 Uhr. Der Kaiser, gespielt von Kurt Göttert, traf dabei mit seinem Gefolge und einer Kutsche beim Wurzelhannes ein. Otto von Bismarck, dargestellt von Klaus Schedler hielt danach im originaltreu dekoriertem Gastraum – dem Spiegelsaal von Versailles – die Proklamationsrede. Im Anschluss an die Zeremonie verkündete Großherzog Friedrich von Baden, gespielt von Karl-Heinz Speicher: “Seine kaiserliche und königliche Majestät, Kaiser Wilhelm, der Siegreiche, lebe hoch, hoch, hoch”. Danach klang der Abend bei gemütlichem Beisammensein, feinem Essen und kühlen Getränken aus. Ein großes Dankeschön gilt allen Akteuren und Schauspielern, die den Tag zu etwas Besonderem gemacht haben!

Wiederaufführung der Kaiserproklamation in Versailles am 11.09.2021

Der Historische Verein Gresaubach lädt Sie recht herzlich zur Kaiserproklamation in Versailles am 11.09.2021 ein. Das Programm gliedert sich wie folgt:

10:00 Uhr: Lagerleben präsentieren in Form von aufgebauten Zelten, einem Feldlazarett oder einem Biwak.

13:30 Uhr: Gefechtsdarstellung – Litarisch und fachlich begleitet von Autorin und Literaturpreisträgerin Maria W. Peter (“Eine Liebe zwischen den Fronten”) sowie einem preußischen Füsilier.

15:30 Uhr: Eintreffen des Kaisers mit Kutsche und Gefolge.

16:00 Uhr: Kaiserproklamation auf der dekorierten Bühne im “Spiegelsaal”.

anschließend: Gemütliches Beisammensein bei Marschmusik des Musikvereins Harmonie Gresaubach.

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt! Ganztägig gibts leckere Brat- und Bockwürste, Schnitzelweck und Spießbraten auf dem Weck! Als kulinarisches Highlight gibt es ab 17:00 Uhr Sau am Spieß mit Beilagen!

Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen!

Eröffnung des Wanderwegs “Unterwegs in der Gresaubacher Historie”

Liebe Freunde der Gresaubacher Historie,

feierlich dürfen Wir verkünden, dass nach monatelanger Planung und Umsetzung der Wanderweg „Unterwegs in der Gresaubacher Historie“ eröffnet werden kann.

Daher lädt der Historische Verein Gresaubach Sie feierlich zur Wanderung am Samstag, den 21.08.2021 um 15 Uhr ein.

Die Wanderung beginnt auf dem Gresaubacher Sportplatz und wird in zwei Gruppen aufgeteilt. Die beiden Führungen dauern etwa 2 Stunden.

Anschließend gibt’s – natürlich coronakonform – leckere Schwenker, Würste und kühles Bier auf dem Sportplatz, sodass der Abend gemütlich ausklingen kann.

Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen!

 

Kirmesmontagwanderung

Traditionell luden der Historische Verein sowie der SC Gresaubach gemeinsam zur Kirmesmontagswanderung ein, die nach coronabedingter Abstimmung mit dem Lebacher Ordnungsamt mit rund 20 Personen durchgeführt werden konnte.

Die beiden Wanderführer Rudi Schäfer und Klaus Schedler begrüßten alle Teilnehmer bei herrlichem Sommerwetter am Treffpunkt Schottenstadion, insbesondere aber unseren langjährigen Begleiter und Archäologen Eric Glansdorp, um zusammen die Abbaubereiche der Gresaubacher Erzgruben zu durchleuchten.

Zunächst spazierte man durch die Alterbach zur „Rösche”, einem gemauerten Abwasserkanal in den Dörrenbacher Schütten, der als einziges Industriedenkmal der Erzgräberei in unserer Region erhalten geblieben ist, was Eric nochmals ganz deutlich hervorgehoben hat.

Von dort ging es weiter über einen neuen, natürlichen Pfad zum Auslauf besagter rund 200 m langen “unterirdischen Kanalisation” im Bereich von „Hickesen Karl seinen Alpen”, wo demnächst zwei „Bergleute” aus Cottonstahl als Wahrzeichen aufgestellt werden. Von Jürgen Petry kam noch der Hinweis, dass die Bergleute die benötigten Mauersteine beim Rückweg von der Erzlieferung an die Bettinger Schmelze aus dem Steinbruch an der Gottesbelohnung mitgebracht haben.

Danach überquerten wir den Saubach in der untersten Wiese in Richtung Pfaffenbescher Schütten, mit dem tollen Rundweg entlang der früheren Müllhalde bis zur Sinnenbank, mit herrlichem Blick auf die linke Seite unseres Dorfes jenseits des Baches – auch hier gab es vom Historiker ausführliche Infos zu den Grenzkriegen zwischen den Gresaubachern (Lothringen) und den zur Vierherrschaft Lebach gehörenden Rümmelbachern mit Versetzung von Schiedbäumen etc., was Rudi Oster als einziger “Gast” mit viel Ironie über sich ergehen lassen musste.

Anschließend gingen wir – von Hunger und Durst getrieben – den Rückweg durch das „Geisshäuschen” zum Sportplatz, wo es wohlverdiente Kaltgetränke gab und auch ein kleiner Imbiss gereicht wurde.

Dort erläuterte Fossiliensammler Jürgen Petry einigen sehr interessierten Damen anhand einer Reliefkarte noch explizit die relevanten Abbaugebiete und präsentierte sein Unikat: einen versteinerten Fisch aus den heimischen Tonschieferschichten, wahrlich ein grandioses Fundstück!

So langsam plätscherte der Mittag aus und alle gingen nach einhelliger Meinung rundum zufrieden wieder ihrer Wege.

Vielen Dank nochmals an Eric Glansdorp sowie alle teilnehmenden Natur-und Historienfreunde für die angenehme Tour – auf ein neues in 2022, am liebsten ohne Corona.

Jubiläum der Kaiserproklamation in Versailles

Heute, am 18.01.2020, jährt sich zum 150. Mal die Proklamierung des deutschen Kaisers im Spiegelsaal in Versailles. Dort nahm Johann Schedler als Mitglied des rheinischen Kürassierregimentes Nr. 8 aus Köln-Deutz teil. Dieses Ereignis ist in allen Geschichtsbüchern abgebildet, das Gemälde des Anton von Werner.

Der Historische Verein hatte vor, dies heute mit einer kleinen Feierlichkeit zu würdigen; die Pandemie machte uns jedoch leider einen Strich durch die Rechnung.

Diese Idee wird bei passender Gelegenheit nachgeholt.

 

Gresaubacher Vereinskalender 2021

Der Historische Verein Gresaubach bietet für das kommende Jahr 2021 einen Vereinskalender an. Darin enhalten sind alle aktiven Gresaubacher Vereine, die uns teils historische Bilder ihrer Vereinstätigkeit zur Verfügung gestellt haben. Der Kalender eignet sich perfekt für ein kleineres Weihnachtsgeschenk, welches Opa oder Oma begeistern könnte. Diesen kann man für 9,50 € käuflich erwerben.

Der Kalender ist an folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Die Bäckerei Steininger, die Metzgerei Altmeyer, die Metzgerei Blug und Getränke Petry bieten unseren limitierten Kalender zum Verkauf an. Zudem kann der Kalender auch telefonisch bei unserem Vorstandsmitglied Rudi Schäfer (Tel. Nr. 06887/5260) bestellt werden.

Darüber hinaus bietet Rudi Schäfer im Namen des Historischen Vereins auch Vereinspublikationen in Form zweier Bildbände an. Band 1 enthält alte Bilder von Gresaubach. Band 2 beschäftigt sich mit der Gresaubacher Mundart. Der Einzelpreis beläuft sich auf 29,50 €, beide Bände können zusammen als Setpreis i.H.v. 49,50 € erworben werden. Auch diese eignen sich hervorragend als exklusive Weihnachtsgeschenke!

 

Rückblick zur Vereinsfahrt zum Hambacher Schloss

Am Samstag, den 26.09.2020 hieß es „hinauf zum Schloss“. Der Historische Verein Gresaubach veranstaltete anlässlich seines Jubiläums eine Vereinsfahrt und startete gegen 8 Uhr vom Gresaubacher Marktplatz.

Unser erstes Ziel Speyer erreichten wir gegen 10 Uhr. Dort erkundeten wir in kleineren Gruppen den Dom. Anschließend ging es für einige zum Grab von Helmut Kohl, welcher auf dem Alten Friedhof von Speyer beigesetzt wurde und dort seine letzte Ruhestätte hat. Danach kehrten wir in einem Brauhaus ein und genossen die selbstgebrauten Biere samt landestypischen kulinarischen Spezialitäten, wie z.B. dem Pfälzer Saumagen.

Gestärkt begaben wir uns danach zum Bus, welcher uns zu unserem eigentlichen Highlight der Fahrt brachte. Es ging bei etwas Sonnenschein zum Hambacher Schloss. Dort wurde 1832 zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Flagge gehisst, weshalb das Schloss als Wiege der deutschen Demokratie gilt. Wir bekamen eine einstündige Führung mit interessanten Einblicken zu diesem historischen Ort. Nach der Führung begaben wir uns noch in die Ausstellung des Schlosses. Die Ausstellung thematisierte die Ereignisse rund um das Jahr 1832 mit dem Hauptaugenmerk auf das Hambacher Fest.

Nach der gut zweistündigen Busfahrt kehrten wir zum Ende des Tages noch im Gasthaus Sträßer ein, wo wir mit köstlichen Schnitzeln und leckerem Bier verwöhnt wurden.

Alles in Allem eine schöne Fahrt, bei der das Wetter gegen Ende sogar noch mitspielte. 

 

 

 

(Quelle: Hambacher Schloss)

Vereinsfahrt zum Hambacher Schloss

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums bietet der Historische Verein Gresaubach am Samstag, den 26.09.2020, eine Vereinsfahrt an.

Das Jubiläum hätten wir lieber im heimischen Kreise gefeiert, ist aber aufgrund der immer noch andauernden Pandemie, leider unmöglich.

Daher bietet der Historische Verein Gresaubach eine Tagesfahrt zum Hambacher Schloss an. Seit im Mai 1832 zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Kastanienberg bei Neustadt wehte, gilt das Hambacher Schloss als Wiege der deutschen Demokratie. Die nationale Gedenkstätte bei Neustadt an der Weinstraße wurde nach den Plänen des Architekten Max Dudler umgebaut. Dort werden wir eine Führung bekommen. Danach geht es weiter nach Speyer. Es besteht die Möglichkeit den Dom zu besichtigen, etwas Kulinarisches zu genießen oder einfach durch die kleine Innenstadt zu flanieren. Zum Schluss werden wir in einem heimischen Lokal einkehren, in dem wir den Abend ausklingen lassen.

Der Ausflug wird gegen 8 Uhr starten. Die Kosten belaufen sich auf c.a. 30€ für Mitglieder und 35€ für Nichtmitglieder. Die Unkosten können am Tag der Fahrt beglichen werden. Es stehen 40 Plätze zur Verfügung. Über zahlreiche Anmeldungen würden wir uns freuen! Bei Überschreitung der 40 Plätze haben unsere Vereinsmitglieder Vortritt. Der Anmeldeschluss ist am 19.09.2020.

Anmeldungen werden bei Clemens Biesel (Tel. Nr.: 0157 56373779) und Alexander Clodo (Tel. Nr.: 06887 87607) entgegengenommen.